Habt es ja selbst gemerkt, hab in den letzten Tagen wenig geschrieben.
Ehrlich gesagt, weiß ich auch noch nicht, wie lange es den Blog noch gibt, hab grad ne Flaute. Aber wie die Diskussion zum letzten Post zeigt, braucht ihr mich ja auch nicht.
Aber weil ich es der Ulme versprochen habe:
Venedig.
Nachts.
Eine von Albanern geführte Bar.
Hübsche Frau mit schlankem jugendlichem Körper.
Bewegt sich sinnlich-perfekt zur amerikanischen Musik.
Trinkt Wein. Verschüttet nichts.
Tanzt. Lacht. Tanzt.
Ich schaue ihr zu.
Perfekte Augenblicke.
Weißes Sommerkleid.
Venezianische Maske.
Französisches Meisterstück.
Gott kann stolz sein auf sein Werk!
Sage ich, der Deutsche und genieße das Schauspiel.
Oh ja, habe ich.
Und dieser Teufel hat sich in meinen Armen wie eine Schlange bewegt.
Ein raubkatzengleicher Körper der sich an mich schmiegte.
Ein Geruch der nach Paradies (oder Sodom) duftete.
Ein Gefühl im Kopf, als ob es kein Morgen gäbe.
“Ich will mit dir für immer Leben,
wenigstens für diese eine Nacht.”
Herrliche Zeit.
Gute Getränke.
Großartige Frau in einer wahnsinnigen Stadt.
(Oder war es anders herum?)
mein iTunes spuckt mir den Song “Zion” vom
Matrix Revolution Sampler aus.
Ich sehe die Bilder vor mir,
wie die Bewohner der unterirdischen Stadt
sich in Ekstase dem Rhythmus der Trommeln hingeben,
sehe Morpheus wie er die Masse mit seinen Worten verführt,
sehe nacktes Fleisch,
sehe wie sich Hüften kreisend aneinander reiben,
rieche den Schweiß und die Lust.
Spüre die Bässe wie sie mir in den Leib fahren.
Will auch verführen!
Will verführt werden!
Will die Trommel schlagen!
(Song vom Jasmin Tabatabai-Album “I Ran” – Let Yourself Go Wild // Bilder aus Matrix II)
“Ich will Gott, ich will Poesie,
ich will wirkliche Gefahren und Freiheit und Tugend.
Ich will Sünde!”
(A.Huxley)