Jan
16
2010
Ich hasse es wenn Mädchen mit Pferdeschwänzen vor mir herlaufen, mit ihren Knackapfelärschen in hautengen Bluejeans wackeln und die Hand ihres Freundes halten.
Müssen sie mich denn so quälen?
Gerne würde ich diese Typen niederschlagen und wie King Kong ihre Mädchen rauben. Warum mache ich es eigentlich nicht einfach?
Wir leben doch in einer Einzelkindnation; immer weniger Kinder wissen wie sie sich in einer Gruppe verhalten müssen. Als Erwachsene werden sie dann egoistische Einzelgänger, deren Schutzschilde nicht der Freundeskreis oder die Familie sind, sondern ihr Bankkonto und ihre Ellenbögen.
Sie sind egoistisch:
sie ficken alle die ihnen begegnen, so wie es Henry Miller tat. Anders als seine Muse Anais die sich für ihn, seine Kunst und ihren Mann einsetzte, hin kniete und legte.
So ähnlich bist du ihr! Du liebst mich und du versorgst mich: die Champignons für die Mahlzeiten die du mir bereitest züchtest du im Blumentopf, da du seit Tschernobyl Angst vor Mutationen hast.
Es ist so erotisch diese dann aus deinem Bauchnabel zu essen. Wenn sie die richtige Größe haben kann ich sie aufrecht hineinstellen! Mit ihrem Fuß stecken sie in deinem Bauch… Und sie wachsen direkt aus deinem Leib… Es mag seltsam klingen, doch gewürzt mit dem Salz deines Schweißes schmecken sie wunderbar.
Super Mario!
Super Maria!
Maria-Magdalena!
Du bist gebenedeit!
Ich liebe die Früchte deines Leibes!
_______________________________
Ok, ich gebe es zu: ich habe nur die häufigsten Suchbegriffe durch Worte verbunden. Das ganze kann, muss aber nicht, Sinn ergeben.
Grüße,
tivno
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Okt
29
2009
was mir mein plugin heute verrät:
die Leute kommen durch aus mit den richtigen Vorstellungen auf diesen Blog.
Gegoogelt wurde heute:
“scheiss auf dich – ich will alk”
“lied heute ist der tag an dem ich vor dir steh”
“henry miller experiment”
Dreimal www.experimentleben.de auf Seite 1 bei Google 
Suchbegriff ZWEI ergibt Platz eins und zwei,
Begriff DREI Platz Zwei.
Kommentar hat keiner hinterlassen
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Jun
07
2009
heute vor 29 Jahren starb Henry Miller.
Und da er einer meiner persönlichen Helden ist, kann ich mir einen persönlichen Nachruf natürlich nicht verkneifen.


Millers Werke wurden verboten, zensiert und teilweise über Jahre hinweg nur unter dem Ladentisch verkauft. Und warum? Nun, vorgeworfen wurde ihm, dass seine Bücher Pornografie sein. Und tatsächlich gibt es in seinen Geschichten die Beschreibungen unterschiedlichster sexuellen Begebenheiten. Allerdings nicht, um die Verkaufszahlen hoch zu pushen, sondern weil er alles beschreibt, was ihm in den Kopf kam. Millers Romane und Erzählungen sind nämlich größtenteils genau das: die Niederschrift seiner Gedanken und Erlebnisse:
Als deutschstämmiger Junge in New York aufgewachsen,
mit seiner Situation ständig unzufrieden, entwickelte er eine Art Hassliebe zu den Vereinigten Staaten und den dringenden Wunsch Schriftsteller zu werden.


Diesen Traum verwirklichte er so richtig, als er und seine damalige Frau genug Geld zusammen hatten um ihn nach Paris zu schicken. Dort Lebte er dann ein Künstlerleben, dass zur Grundlage vieler seiner Romane wurde:
Die ständige Jagd nach Essbaren, Trinkbaren und Fickbaren. In seinen Büchern schreibt er gerne mal 3 Seiten darüber, wie viel Hunger er hatte, um dann eine halbe Seite ein Frau zu beschreiben (die er gerne mal einfach als “Mösen” bezeichnet) und zieht dann des Lesers Laune runter indem er sein Leben, seine Werke oder seine Freunde mit Personen aus Büchern von Schriftstellern vergleicht die selbiger nie gelesen hat.
Das was mich so fasziniert sind seine Sprünge:
ich habe selten etwas gelesen, das humanistische Philosophie, Romanhaftes erzählen und knallharten Sex so vereint wie Miller’s Machwerke.
Und hier noch ein Bilder meiner noch unvollständigen Sammlung an Miller Bänden. Empfehlenswert sind auch die Filme: “Quiet Days In Clichy” (1970) und “Stille Tage in CLICHY (1989). Sowie “Henry & June” (mit einer extrem verführerischen Uma Thurman – 1990) die nach den Tagebuchaufzeichnungen Millers Freundin, Muse und Geliebten Anais Nin entstand.

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Mai
07
2008
Dank der Selbstdarstellungssüchtigen in letzter Zeit wieder mit Henry Miller in Berührung gekommen.
Was fasziniert uns (mich?) eigentlich an diesen Leuten?
Wenn man es genau nimmt, leben die Henry Millers oder die Götz Widmanns dieser Welt doch ein Leben, dass keiner von uns will…
Unsichere finanzielle Situation, Hang zum Alkoholismus …
Oder?
Würden wir doch gerne so leben?
Nicht weniger Verpflichtungen, aber weniger Routine?
Weniger Kohle, aber mehr sehen?
Ein bisschen mehr Risiko?
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