Jul 05 2011

Gelesen: Jostein Gaarder “Das Leben ist kurz -Vita brevis”

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Jostein Gaarder – vielen wahrscheinlich durch “Sofies Welt” bekannt, hat im Jahr 1996 ein kleinen Büchlein geschrieben, welches einen Brief der Geliebten Augustinus’ Flora in “Übersetzung” aus dem lateinischen enthält.
Sie erzählt ihm wie ihr Leben so lief, seit er sie verlassen hat und hält ihm den Spiegel vor. Zeigt ihm die Schieflage seiner Körper und Lust verneinenden Philosophie (wie wir sie in den “Confessiones” lesen können) und seiner eigenen Geschichte.
Grundidee ist:
Früher wars du Mein stolzer Bettpfosten, heute bist du ein Eunuch!
Mein zahnloser Tiger.

Ein kleines, schmales Büchlein. Geeignet für den Strand Urlaub, auch für Jugendliche geeignet und vor allem eine Beschäftigung mit der Grundfrage Keuschheit/ Lust.

Links:
Wikipedia Artikel
  -  FAZ-Online

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Jun 29 2011

“Die besten klassischen Science Fiction Geschichten – Von Voltaire bis H.G. Wells” Herausgegeben von William Matheson

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Die letzten Wochen gelesen, an Regentagen im Sessel, an Sonnentagen auf dem Balkon.
Ob es wirklich “Die besten klassischen Science Fiction Geschichten” sind, will ich nicht beurteilen. Allerdings sind sehr schöne und gute Storys in diesem Diogenes-Sammelband enthalten.
Von Voltaire bis H.G. Wells. Mit Fantastischem von E.A. Poe, Jules Verne, Egon Friedell, Franz Scott Fitzgerald und einigen anderen.
Viele Namen waren mir bekannt und bei denen habe ich natürlich genauer hin geschaut. Andere habe ich ausgelassen: E.T.A. Hoffmanns “Sandmann” kenne ich aus der Schule und Franzis Scott Fitzgeralds “Seltsamer Fall des Benjamin Button” muss ich auch nicht nochmal lesen. Jedem der das Buch mal in die Hand bekommt, dem empfehle ich

- Edgar Allan Poe: “Die tausendundzweite Erzählung der Schehrezad”
- Jules Verne: “Im XXIX: Jahrhundert – Ein Tag aus dem Leben eines amerikanischen Journalisten”
- Egon Friedell: “Ist die Erde bewohnt?”
(Wissenschaftler vom Planeten Cygni beantworten die Frage: “Sind die Trabanten des Fixsterns Sol bewohnt oder wenigstens
bewohnbar?”)
- E.M. Forster: “Die Maschine stoppt”
(Geschichte einer Frau der Zukunft, die plötzlich damit umgehen muss, dass ihr eigener Sohn sich gegen die Maschine stellt, die doch allen Menschen
ein so schönes Leben bietet)
- André Maurois: “Zwei Fragmente einer Universalgeschichte”
(Schönes Stück über Meinungskontrolle, den Krieg mit dem Mond und Kontakt zu den Uransbewohnern)

Ein absoluter Tipp für Freunde des Fantastischen.
Science Fiction aus der Zeit bevor es die Bezeichnung gab.

Sommerliche Grüße

tivno

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Apr 20 2011

“Draculas Rückkehr” Herausgegeben von Arno Löb

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17 Autoren schreiben auf 250 Seiten moderne Vampirgeschichten. Erschienen 1997 will dieser Band uns neue Vampire vorstellen. Da gibt es Vampirgangstar, Cybervampire, einen Blutvertreter und Vampir-Jungfrauen, die nicht beißen wollen. Alles in allem fehlt dem Buch aber der rechte Biß. Ausnahme und lesenswert ist die Kurzgeschichte “Fliegende Ameisen” von Gerhard Köpf. In dieser begegnen wir zwar keinem blassen Blutsauger, dafür einem pubertierendem Mädchen, einem Übervater und einer Spur Erotik.

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Mrz 18 2011

Gerd Theißen: Der Schatten des Galiläers

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“Jesus und seine Zeit in erzählender Form” verrät der Untertitel dieses Buches. Und so geht es tatsächlich mehr um die Zeit in der Jesus lebte, als um diesen selbst.
Der aus einer wohlhabenden Familie stammende jüdische Olivenhändler Andreas wird bei einer Demonstration gefangen genommen und verpflichtet sich um sich und seine Familie zu schützen für die Römer – quasi als Agent – Informationen über neue religiöse Bewegungen in Palästina zu sammeln. Dabei sieht er sich ständig im Zwiespalt, welche Infos er weiter geben kann, ohne sein eigenes Volk zu sehr zu gefährden und welche er weitergeben muss, damit den Römern nicht auffällt, dass er ihnen etwas verschweigt. Jesus selbst trifft er nicht, aber aus Erzählungen rekonstruiert er sein Leben und seine Lehre.

Nett, aber auch nicht die Neuerfindung des Rades, sind die fiktiven Briefe, die Theißen nach jedem Kapitel an einen Herrn Kratzinger “schreibt”, der dem Buchprojekt zweifelnd gegenüber steht. Durch die Briefe erklärt er sich selbst, warum er die Geschichte so aufbaut und warum Jesus immer noch kein Teil der Handlung ist. Den Wissenschaftler findet man auch am unteren Teil der Seiten; in Fußnoten wird darauf hingewiesen, wenn aus der Bibel abgeschrieben wurde oder Zeitliches leicht verrückt wurde, um die Handlung voran zu treiben.

Fazit:
ganz nett und schnell gelesen, mehr aber auch nicht. Die Idee von Gerd Theißen ist aber eigentlich nicht schlecht; wissenschaftliches aus dem Fachbuchbereich in Romane zupacken, so zu entstauben und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

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Feb 16 2011

Pornos für Bibliophile!

Veröffentlicht von unter Bücher,Fundstücke,homo artisticus.

Jedem dem die Wohnung nicht voll genug mit Regalen und diese nicht voll genug mit Büchern sein kann, sei dieser Blog empfohlen.
Er sammelt einfach nur Bilder von Büchern. In Regalen, in Bibliotheken, auf Stapeln, …

http://www.bookshelfporn.com/

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