Archiv für die ''-Kategorie

Nov 11 2011

Parole jetzt!

je länger man wartet, desto mehr Arbeit kann man in seine Zeit packen.

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Apr 16 2011

Sinnlos auf seinem Recht bestehen…

Veröffentlicht von unter gschicht’n vom land.

Letzte Woche Samstags in der vollen, aber nicht überfüllten U-Bahn.
Eine ältere Dame steigt mit einer Freundin ein und füchtelt einem Mitvierziger mit ihrem Schwerbehindertenausweis unter der Nase herum.
Dieser weißt sie darauf hin, dass er zwar keinen Ausweis habe, aber zur Zeit auch nicht so gut stehen kann. Dabei klopft er mit einer seiner beiden Krücken gegen sein eingegipstes Bein. Die Dame meint darauf hin, dass sie trotzdem ein recht auf diesen Platz habe, immerhin hat sie ja einen Schwerbehindertenausweis. Er schüttelt nur den Kopf. Jetzt wird der Dame wohl langsam klar, dass dieser unverschämte Kerl nicht aufstehen wird, also meint sie, er solle seinem Sohn sagen er soll aufstehen. Dieser will aber bei seinem Vater bleiben. Welcher nun den ultimativen Vorschlag macht: Die Damen könnten sich ja auch einfach auf die beiden (die ganze Zeit) freien Plätze gegenüber setzen…

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Apr 05 2011

neues aus der s-bahn V

Veröffentlicht von unter gschicht’n vom land.

neulich saß ich im stadtbus in pasing, auf dem weg zur uni. es steigt ein junger mann ein, der offensichtlich dem hip-hop-milieu zu zuordnen ist. er telefoniert. das nun folgende gespräch ist in ermangelung jeglichen wissens um den gesprächpartner nur sehr einseitig wieder gegeben:

“ja und sonst?” (setzt sich neben mich)

“ach, ihr fahrt weg? holland, is geil.”

” ja, kannst mir ruhig auch was mitbringen” (schaut sich verlegen um)

“habt ihr schon reserviert?!”

“ja, da musst du schon ein ticket vorher kaufen…!”

“nee, bayern-ticket geht nich bis holland.”

“ja, weil das nur in bayern geht”

“nee, auch bis frankfurt geht bayern-ticket nicht. musst du deutschland-ticket nehmen…”

“ja, weil das bayern-ticket halt nich geht. gilt nur in bayern!”

“scheiße mann, b-a-y-e-r-n-ticket! geht nich!”

(1 haltestelle weiter, der gesprächspartner hat anscheinend nun doch das bayern-ticket gekauft)

“he, du checkst des nich alter, egal. [...] lass dich bloß nich hochnehmen, ja?! servus”

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Dez 10 2010

neulich in der s-bahn IV

Veröffentlicht von unter gschicht’n vom land.

ein junger mann und eine junge frau unterhalten sich. die frau erzählt etwas von fußball. sie meint “das war in der championsleague. also fußball halt…” der mann antwortet: “ich weiß was das ist, ich habe einen bart…”

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Nov 23 2010

neulich in der s-bahn III

Veröffentlicht von unter Allgemeines,gschicht’n vom land.

letztens fahre ich mit der s-bahn von der uni nach hause. es ist noch nicht ganz hauptverkehrszeit, aber es ist doch einiges los. ich steige wie immer ganz hinten ein, dann spare ich mir in eichenau ein paar meter gehen. ganz hinten befindet sich eins dieser fahrradabteile, das auch für kinderwägen, rollstühle und so weiter gedacht ist. obwohl die bahn gar nicht so voll aussah, komme ich an der tür meiner wahl gerade noch so rein, fühle mich allerdings wie eine ölsardine (nur nicht so ölig). bis zur nächsten haltestelle habe ich mich zur tür auf der anderen seite durchgekämpft (zurückgelegter weg: ca. 1,50 m), da ich auf dieser seite raus muss. nun wird mir klar, warum es an dieser stelle so eng ist. der zug an sich ist bereits wieder so leer, dass ich von meinem standpunkt aus einige dutzend freie sitzplätze sehen kann. nicht nur ich, nein, auch die anderen fahrgäste beäugen sehnsüchtig diese plätze. allerdings hat sich ein gothikpärchen samt freundin und zwei kinderwägen im fahrradabteil niedergelasse und mit beiden wägen den gang so blockiert, dass niemand durchkommt. ein älterer herr wagt es, die freundin (eher punk als goth) anzusprechen. ob sie ihn denn bitte durchlassen könne, er wolle sich gerne hinsetzen. die antwort: “nö, pech gehabt, geh halt außen rum.” (sie wollte wohl damit sagen, er solle am nächsten halt aussteigen, eine tür nach vorne laufen und dort wieder einsteigen…). es nähert sich ein junger mann, der sich mit einem bekannten am ende des zuges verabredet hat. als die junge frau nach zwei minuten des auffordernden wartens immer noch keine anstalten macht, ihr füße einzuziehen, um so den durchgang zu öffnen, steigt der mann einfach drüber, wobei er sich durch den ca. dreißig zentimeter großen spalt zwischen kinderwagen und haltestange quetscht. die junge frau fängt das pöbeln an. der ältere herr von vorhin nutzt die gelegenheit, um sich nun in entgegengesetzter richtung auf einen freien platz zuzubewegen. die junge dame stellt ihm ein bein. das gothicpärchen tut so, als wenn sie nichts gesehen hätten. leider musste ich nun aussteigen, ich weiß also nicht, wie die geschichte ausgegangen ist. allerdings: liebe punks, liebe freunde des gothic: ihr braucht euch nicht wundern, dass ihr so einen schlechten ruf habt, bedankt euch bei leuten wie dieser frau. es gibt nun eine halbe s-bahn menschen, deren vorurteile euch gegenüber mal wieder bestätigt wurden…

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