Archiv für Mai 2009

Mai 28 2009

Fragmente aus dem Notizbuch

Veröffentlicht von unter homo artisticus.

So, hab heute mal in meinem Notizbuch rum geblättert – und wie ihr ja aus dem Kaktus-Blog – schon wisst: ich hab ständig irgendwelche Zeilen im Kopf.
Und deshalb gibt es ab sofort unter dem Tag “Fragmente eines Lebens” immer mal wieder Wortspielereien, kleine Gedichte, usw. Das ein oder andere wird wohl mal ein echtes Gedicht oder ein ELMIAS Lied. Also eine gute Möglichkeit einen Blick in die Zukunft zu werfen ;-)

ein Scherbenhaufen zerbrochener Träume.
ich laufe drüber,
spüre tausend Nadelspitzen-stiche,
Erinnerungen,
Gewissensbisse,
10 Gebote,
wie viele habe ich schon gebrochen?
Sünder,
wir sind Sünder,
weil wir Menschen sind.

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Mai 26 2009

Ryszard Kapuściński: “Wieder ein Tag Leben”

„Wieder ein Tag Leben“ ist eine Reportage über den Bürgerkrieg in Angola. Kapuściński verbrachte einige Zeit in der Hauptstadt Luanda, und bereiste von dort aus mitten im Krieg das Land. Er beschreibt in seinem Buch nicht in erster Linie das Kriegsgeschehen, sondern den Zerfall des Staates, sowie die Angst, die sein ständiger Begleiter war, als er durch das Land reiste. Dennoch wird dem Leser gezeigt, wie dieser Krieg geführt wurde, auch wenn vieles unklar bleibt und fast lückenhaft wirkt.

Das Buch selbst erscheint dadurch an manchen Stellen etwas wirr, aber dies passt sehr gut zum Geschehen, dass beschrieben wird. Wenn man sich erst einmal eingelesen hat, nimmt man dies auch bewusst gar nicht mehr wahr. „Wieder ein Tag Leben“ ist voll von ironischen Situationen und Bilder, über die man stellenweise schmunzeln muss, weil sie nicht zur Vorstellung passen, die man vielleicht von einem Land hat, dass sich im Bürgerkrieg befindet. Ganz im Gegensatz stehen die tragischen Momente, die im Buch nicht vernachlässigt werden, die aber auch nicht immer zu den Vorstellungen passen, die man von Bürgerkriegen möglicher Weise hat.

Das Buch ist nicht nur aus historischer Sicht lesenswert, sondern auch, weil es ein besonders gutes Stück journalistischer Kunst darstellt, welches versucht, den Leser zu fesseln und das unerklärbare Phänomen „Krieg“ so greifbar wie möglich zu machen.
Mit Erfolg.

Weiterführende Links:
Angola
Bürgerkrieg in Angola

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Mai 25 2009

Heute: Towel-Day

und deshalb keine Panik! falls euch außerhalb von Badeeinrichtungen Leute über den Weg laufen, die ein Handtuch mit sich führen. das sind fast ganz normale Menschen, die auf diese Art einem der größten Schriftsteller des letzten Jahrhunderts erinnern.

handtuch

Und zwar an Douglas Adams, den genialen Kopf, dem die Menschheit die Buchreihe “Per Anhalter durch die Galaxis” verdankt.
Und warum jetzt Handtücher?
Dazu ein Zitat aus dem Buch (c&p von hier):

“Ein Handtuch ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rot glühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluss hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.

Was jedoch noch wichtiger ist: ein Handtuch hat einen immensen psychologischen Wert. Wenn zum Beispiel ein Strag (Strag = Nicht-Anhalter) dahinter kommt, dass ein Anhalter sein Handtuch bei sich hat, wird er autoniatisch annehmen, er besäße auch Zahnbürste, Waschlappen, Seife, Keksdose, Trinkflasche, Kompass, Landkarte, Bindfadenrolle, Insektenspray, Regenausrüstung, Raumanzug usw, usw. Und der Strag wird dann dem Anhalter diese oder ein Dutzend andere Dinge bereitwilligst leihen, die der Anhalter zufällig gerade “verloren” hat. Der Strag denkt natürlich, dass ein Mann, der kreuz und quer durch die Galaxis trampt, ein hartes Leben führt, in die dreckigsten Winkel kommt, gegen schreckliche Übermächte kämpft, sich schließlich an sein Ziel durchschlägt und trotzdem noch weiß, wo sein Handtuch ist, eben ein Mann sein muss, auf den man sich verlassen kann.

- Douglas Adams: Per Anhalter durch die Galaxis”

In diesem Sinne!
Danke an Lattenzaun für das Erinnern.
Und:
Auf wiedersehen und danke für den Fisch!
_________
auch nett:
“Keine Panik (Der Handtuch-Song)” von Thomas D.
Ein SZ-Online Artikel zum Towel-Day 2006

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Mai 23 2009

telegrammartiges Misch-Masch

Veröffentlicht von unter Allgemeines,telegrammartiges Misch-Masch.

##Start## Internetvideo der Woche von “Das Leben der Anderen” auf sueddeutsche.de über Schlagzeuger ##Stop## Video zum Thema “Du bist Terrorist” ##Stop## Heidi Klum nervt ##Stop## Sara ist Next Topmodel ##Stop## und aus München ##Stop## und die hübscheste der drei Finalistinnen ##Stop## Die anderen beiden … Naja, da trifft man ja in jeder Eisdiele ums Eck schönere ##Stop## die Borg sahen in Star-Trek-Das nächste Jahrhundert 1989 echt lustig aus ##Stop## Enterprise ist trotzdem Kult ##Stop## bei Basic-Thinking gefunden: gratis Coldplay-Album über 35 Millionen mal heruntergeladen. ##Stop## der beste Schlangentanz ##Stop## ##Stop## Danke für die Aufmerksamkeit ##Ende##

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Mai 21 2009

Zum Finale von “Germanys Next Topmodel”

Veröffentlicht von unter Besprechungen/ Rezensionen,Fundstücke.

Heute Abend endet ja die aktuelle Staffel der Fleischbeschauungsshow.
Chris Boettcher von Bayern3 hat sich mal Gedanken gemacht zum Thema “Neue Wunschberufe”, sehr amüsant – da hat es sich ja doch mal gelohnt Radio zu hören.
Viel Spaß!

[Video: "10 Meter geh'"]

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