von Thomas D. aus seinem letzten Album Kennzeichen D.
Insgesamt wieder ein spitzen Album vom ehemaligen Frisör.
Und hier ein Song, bei dem ich mich jedesmal ärgere, wenn ich ihn höre.
So genial, wie der Song den ich mal über Den Anhalter schreiben wollte auch werden hätte sollen. Nun, wahrscheinlich ist er deswegen berühmt, weil er es kann.
Habt es ja selbst gemerkt, hab in den letzten Tagen wenig geschrieben.
Ehrlich gesagt, weiß ich auch noch nicht, wie lange es den Blog noch gibt, hab grad ne Flaute. Aber wie die Diskussion zum letzten Post zeigt, braucht ihr mich ja auch nicht.
Aber weil ich es der Ulme versprochen habe:
Venedig.
Nachts.
Eine von Albanern geführte Bar.
Hübsche Frau mit schlankem jugendlichem Körper.
Bewegt sich sinnlich-perfekt zur amerikanischen Musik.
Trinkt Wein. Verschüttet nichts.
Tanzt. Lacht. Tanzt.
Ich schaue ihr zu.
Perfekte Augenblicke.
Weißes Sommerkleid.
Venezianische Maske.
Französisches Meisterstück.
Gott kann stolz sein auf sein Werk!
Sage ich, der Deutsche und genieße das Schauspiel.
vor 11 Jahren zündete sich Alfredo Ormando auf dem Petersplatz in Rom selbst an, um gegen die Kirchliche Behandlung Homosexueller (gemeinhin als Schwule bekannt) zu protestieren.
Lasst uns heute mal ne Minute drüber nachdenken, wie Tolerant wir selbst sind und wie es sein kann, dass die Katholische Kirche die die Vertretung der Christen auf Erden sein will nicht zulassen kann, dass manche Menschen Menschen des eigenen Geschlechts lieben.
“Wer nicht liebt,
der kennt Gott nicht;
denn Gott ist die Liebe” (1.Joh 4,8)
Wollen sie den Menschen verbieten, dass sie Gott kennenlernen?
(Das gerne zitierte:
“Du darfst nicht mit einem Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft; das wäre
ein Gräuel.” (Levitikus 18,22)
ist Altes Testament; und seit Jesus von Nazareth überholt)
Wir spielt im „Einzigen Staat“, einem Gebilde, das nach einem 200-jährigen Krieg und der „allerletzten Revolution“ entstand. Dieser Staat besteht aus einer von einer Mauer geschützten Stadt, die Häuser dieser Stadt besitzen Wände aus Glas. Heerscharen von „Beschützern“ wachen über das „Wohl“ der Einwohner, deren Leben bis zum kleinsten Handgriff reglementiert ist, über allen steht ein übermächtiger „Wohltäter“. „Nummern“ – gemeint sind Menschen –, die sich gegen diese „Fürsorge“ wehren, werden öffentlich hingerichtet. Der Einzelne zählt nicht, was zählt, ist das Kollektiv. Im Laufe des Buches wird unter anderem eine Gehirnoperation entdeckt, die das Fantasiezentrum im Menschen entfernt und somit Gedanken des Widerstandes unmöglich macht.
(Wikipedia)
Das Buch (das auch Huxley und Orwell beeinflusst hat) fand ich sehr beeindruckend.
Erzählt wird die Geschichte der Nummer D-503, der in einer Welt in der alles mathematisch geregelt ist, eine Krankheit bei sich entdeckt: eine Seele.
Eine Dystopie, die in einer Zeit, in der Partnervermittlungs-Seiten im Netz eine Geld-zurück-Garantie geben, wenn die Partnerschaft nicht hält und TV-Programme nicht nach künstlerischem Aspekt geplant werden, sondern nach erwarteten Einschaltquoten, eine Warnung an alle sei sollte, denen Menschen wichtiger sind als Menschen.